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Tiger & Bär – Junge Tamilen in Berlin

Sonderausstellung

Ausstellungsplakat Tiger & Bär - Junge Tamilen in Berlin

Bild: Jürgen Clausen

In Berlin leben ca. 5.000 Tamilen. Viele von ihnen sind in den 1970er und 80er Jahren vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka in die Stadt geflohen. 16 Jugendliche aus der zweiten Generation dieser Flüchtlinge haben mit Fotos und Texten ihren Alltag in Berlin dokumentiert und daraus unter Anleitung eine Sonderausstellung produziert. Während der Tiger das Wahrzeichen der Tamilen ist, ist der Bär das Symbol für Berlin. In ihrer Ausstellung berichten die jungen „Tiger“ über ihr Leben mit dem „Bären“.

Realisierung: 2014
Auftraggeber: Deutsch-Tamilische Gesellschaft e. V., Archiv der Jugendkulturen e. V., Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
zeitläufer-Leistung: Workshop, Ausstellungskonzeption und -realisierung
Ausstellungsort: Rathaus Wilmersdorf-Charlottenburg
Realisierung: 2014

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Ortswechsel – Migrationsgeschichte(n) in Borna

Sonderausstellung 2014

Museum Borna

Bild: museum borna/Jens-Paul Taubert

Jugendliche aus Borna setzen sich mit den verschiedenen Formen von Migration in ihrer Stadt auseinander. Sie befragen im Ort lebende Migranten nach ihren Migrationsgeschichten und recherchieren dazu gehörige Exponate. Unter Anleitung produzieren sie daraus eine Sonderausstellung, die im Museum der Stadt Borna gezeigt wird. Die Jugendlichen verschaffen damit oftmals unbekannte Migrationsgeschichte(n) in Borna Gehör und lernen die Besonderheiten des Mediums Ausstellung kennen.

Geplante Realisierung: März 2014

zeitläufer-Leistung: Workshops, Textredaktion, Medienproduktion, Ausstellungsrealisierung

Auftraggeber: Museum der Stadt Borna, Bon Courage e. V., Schulsozialarbeit des Internationalen Bund e. V. im Landkreis Borna

Projektseite: http://ortswechsel.zeitlaeufer.de

Das Projekt wurde 2014 vom Deutschen Museumsbund für den BKM-Preis kulturelle Bildung des Bundesministeriums für Kultur und Medien vorgeschlagen.

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Gezeichnet – Bildergeschichte(n) von Kolonialsoldaten im Ersten Weltkrieg

Sonderausstellung 2014

Tirailleur Sénégalais

Deutsch-Ostafrika, Askari

Bilder: Bibliothèque nationale de France / Public Domain; Bundesarchiv, Bild 105-DOA6369 / Walther Dobbertin / CC-BY-SA

Kolonialsoldaten kämpften für die europäischen Kolonialmächte im Ersten Weltkrieg nicht nur in Asien, Afrika oder Ozeanien. Sie wurden auch an der Front in Europa eingesetzt. Im Rahmen des History Campus „Europe 14/14“ beschäftigen sich Jugendliche und junge Erwachsene mit der Geschichte und den Geschichten von Kolonialsoldaten im Ersten Weltkrieg. Für bereits bestehende Bildergeschichten über Kolonialsoldaten von internationalen Comic-Zeichnern produzieren sie in einem Workshop unter Anleitung eine Sonderausstellung.

Geplante Realisierung: Mai 2014

zeitläufer-Leistung: Projektkonzeption und -leitung, Literatur- und Bildrecherchen, Workshop, Ausstellungsrealisierung

Projektleitung: Elisabeth Desta, Leipzig

Auftraggeber: Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn

Kooperationspartner: Institut für angewandte Geschichte e. V., Frankfurt/Oder

Ausstellungsort: Maxim-Gorki-Theater, Berlin

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Neue Menschen braucht das Land – Schule in der Nachkriegszeit

Wanderausstellung 2012

Nationalsozialistisch belastete Lehrer wurden in der sowjetischen Besatzungszone systematisch durch „Neulehrer“ ersetzt. Das Schülerprojekt arbeitet das Thema im Kontext des Schulalltags für die Region Hohenmölsen mittels Zeitzeugenbefragungen auf und zeigt die Ergebnisse in einer Ausstellung. 

Ausstellungsorte: Haus der Stadtgeschichte Hohenmölsen, Bergbaumuseum Deuben

Finanzielle Förderung: Stiftung Demokratische Jugend

Auftraggeber: Drei Türme e. V.

Kooperationspartner: Stadt Hohenmölsen

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Träum schön weiter

Wanderausstellung seit März 2012


Bilder: Archiv der Jugendkulturen, zeitläufer GbR

„Der Blick aus dem Fenster, Geschäftsleben, Neuköllner Augenblicke, Neukölln hinter den Fassaden, Neukölln bei Nacht, Straßenszenen, Neuköllner Landschaften, Neukölln privat – 13 junge Leute beschäftigten sich auf sehr ehrliche Weise mit ihrem Stadtteil und ihrer eigenen inneren Welt.“ (Archiv der Jugendkulturen)

Ausstellungsort: Bisher drei Orte in Berlin

Besucher: 1.500 (Stand September 2013)

Zeitläufer-Leistungen: Konzeption und Realisierung
Auftraggeber: Archiv der Jugendkulturen e. V. Berlin