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Tiger & Bär – Junge Tamilen in Berlin

Neue Ausstellung in Berlin

Vom 5. bis 30. Mai 2014 kann die Tafelausstellung „Tiger & Bär – Junge Tamilen in Berlin“ im Rathaus Wilmersdorf in Berlin besucht werden. Sie ist das Ergebnis einer Schreib- und Fotografiewerkstatt, die von einem Bündnis bestehend aus der Deutsch-Tamilischen Gesellschaft, dem Archiv der Jugendkulturen e. V. und dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf durchgeführt wurde. Die Ausstellung zeigt Fotos und Texte, die sich mit dem Alltag von tamilischen Jugendlichen in Berlin auseinandersetzen. Die Heranwachsenden bilden die zweite Generation der rund 5.000 in Berlin lebenden Tamilien, die in den 1970er und 80er Jahren als Bürgerkriegsflüchtlinge in die Stadt gekommen sind.

Die Jugendlichen beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit Freundschaft, Freizeit, Religion, Fernsehserien oder auch tamilischen Traditionen. Wenn der Tiger das Wahrzeichen der Tamilen ist, so steht der Bär für die Hauptstadt Berlin. Mit ihren Arbeiten erzählen 16 dieser jungen „Tiger“ in dieser Tafelausstellung aus ihrem alltäglchen Leben mit dem „Bären“. Die Ausstellungsagentur zeitläufer hat sie bei der Planung und Umsetzung ihrer Ausstellung unterstützt und die Ausstellungstafeln gestaltet.

Eröffnet wird die Ausstellung „Tiger & Bär“ am 5. Mai 2014 im Foyer des Rathauses Wilmersdorf.

(cs 28.04.2014)

Ausstellungsplakat Tiger & Bär - Junge Tamilen in Berlin

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Ortswechsel – Migrationsgeschichte(n) aus dem Bornaer Land

Neue Ausstellung in Borna

Vom 30. April bis 26. Juni 2014 ist die Ausstellung „Ortswechsel. Migrationsgeschichte(n) aus dem Bornaer Land“ im Museum der Stadt Borna zu sehen. Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Schülerprojektes, das vom Dezember 2013 bis April 2014 im Museum der Stadt Borna durchgeführt wurde und von einem Bündnis bestehend aus dem Museum der Stadt Stadt Borna, dem Bon Courage e. V. und der Schulsozialerbeit des Internationalen Bundes e.V. im Landkreis Leipzig initiiert wurde.

Jugendliche aus Borna setzten sich in diesem Projekt mit den Erfahrungen und Erlebnissen von Migranten in ihrer Stadt auseinander und machen diese nun in einer Ausstellung hör- und sichtbar.

Sie lernten dabei nicht nur Geschichten von Bewohnern ihrer Stadt kennen, die oftmals kaum bekannt sind, sondern auch, wie eine Ausstellung funktioniert, wie man sie konzipiert, plant und umsetzt.

Die Jugendlichen beschäftigten sich mit Migrationsgeschichte(n) von Menschen, die unterschiedlich alt sind, aus unterschiedlichen Herkunftsländern kommen, aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verlassen haben und unterschiedlich lange bereits in Borna leben. Sie zeigen in der Ausstellung, wie verschieden und vielfältig Migration in Borna erfahren und erlebt werden kann.

In Zeitzeugen-Interviews fragten sie in Borna lebende Migranten, warum sie ihr altes Zuhause verließen, mit welchen Hoffnungen und Ängsten sie sich auf die Reise machten, was sie dabei zurückließen oder wie sie in Borna aufgenommen wurden. Sie fragten nach Gegenständen, die für den „Ortswechsel“ dieser Menschen stehen und verfassten dazu gehörige erklärende Texte. Unter Anleitung der zeitläufer entwickelten und realisierten sie daraus schließlich eine Ausstellung, die am 30 April 2014 um 16:30 Uhr im Museum der Stadt Borna eröffnet wird.

(cs 28.04.2014)

Plakat_ORWE_final

Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

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Sichtbarmachung des Unsichtbaren

Industriearchitektur-Ausstellung in Leipzig

Was wird aus den steinernen Zeugen des Industriezeitalters? Um diese Frage beantworten zu können, ist zu klären, wer die steinernen Zeugen überhaupt sind, wo sie sind und in welchem Zustand sie sich befinden. Eine solche Bestandsaufnahme betreibt seit einiger Zeit die Wander-Ausstellung „Industriearchitektur in Sachsen: erhalten – erleben – erinnern“. Im Januar hat sie Leipzig erreicht. Hier wurde die Ausstellung eigens mit Beispielen aus der Leipziger Industriegeschichte angereichert und zeigt auf großformatigen
Fotografien gelungene Sanierungs- und Nachnutzungskonzepte ebenso wie unwiederbringliche Verluste.
Die Zeitläufer unterstützten das Projekt mit Schwerpunktrecherchen zur Geschichte Leipziger Industriekonzerne. Die in Kooperation mit dem Deutschen Werkbund Sachsen und der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen entstandene Ausstellung ist bis 18. Mai in zwei Teilen im Museum für Druckkunst und im Stadtgeschichtlichen Museum zu sehen.

www.stadtmuseum-leipzig.de/

www.druckkunst-museum.de

(aw 18.02.2014)



Industriearchitektur in Sachsen - Eröffnung
Bild: Marc Pelzl