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zeitläufer goes IBUg 2014

Christian Schmidt fragt nach - "Wie wollen wir leben und arbeiten?"

Am Ende des Sommers ist es wieder einmal so weit! Das IBUg-Festival (IBUg = Industriebrachenumgestaltung) mit unzähligen internationalen Graffiti Writern und Street Artists findet von heute bis Sonntag statt. In diesem Jahr zum ersten Mal in Crimmitschau. Und die zeitläufer werden ebenfalls vor Ort sein. Am Sonntag, den 31.08.2014 ab 16 Uhr moderiert Christian Schmidt eine Podiumsdiskussion mit Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft und der Industriekultur zu einem Thema, das eigentlich nie langweilig wird und eigentlich immer unter den Nägeln brennt, ja brennen muss: Wie wollen wir leben und arbeiten?

Der Auszug aus dem IBUg-Programm dazu:
So, 31.08.2014, 16.00
Talk “Wie wollen wir leben und arbeiten?”
Ort: Tuchfabrik Gebr. Pfau, Leipziger Str. 125, 08451 Crimmitschau

Die Politik und Wirtschaft bereitet sich auf große Revolutionen vor.
Von Industrie 4.0, Kreativwirtschaft, Social Entrepeneurship, Industriekultur und weiteren Buzzwords ist in den Medien landauf landab die Rede…
“Think global, act local” ist die Devise des IBUg-Teams. Gemeinsam mit Gästen gehen die Macher der IBUg der Frage nach: “Wie wollen wir leben und arbeiten?”

Referenten:
– Ronny Ullrich, Cromatics, Dresden
– Ulrich Wolf, Förderverein Westsächsisches Textilmuseum Crimmitschau e. V.
– Jens Märker, Aerosoul-Arena c/o Freiluft-Atelier e. V., Magdeburg
– Michael Rabisch, Kulturarbeiter, Leipzig
tbc

Moderator: Christian Schmidt, Leipzig, zeitläufer – Agentur für Ausstellungen

Das gesamte Programm zur IBUg ist hier zu finden

Ein Besuch lohnt sich definitiv! Kein anderes Event schlägt auf so charmante Weise und mit internationaler Ausrichtung den Bogen von der Industriekultur zur Urban Art.

(cs 29.08.2014)



Impressionen von der IBUg 2012 im Alten Schlachthof in Glauchau

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Kerl Sein. Kulturelle Szenen und Praktiken von Jungen

Buchankündigung

Jugendkulturen sind für Heranwachsende wichtige Orte der Identitätsbildung. Sie bieten ihnen unter anderem Angebote für die Entwicklung ihres sexuellen und geschlechtlichen Selbstverständnisses und ermöglichen den Jugendlichen bisweilen auch, andere Identitäten abseits von Heterosexualität und Geschlechterdualismus zu stiften.

Standen in der Vergangenheit bei der Ausbildung solcher Identitäten vor allem Mädchen im wissenschaftlichen Fokus, so nahm sich ein aktueller Sammelband des Verlags Archiv der Jugendkulturen nun den Jungen an. Er basiert auf den Beiträgen der Jungen(arbeits)tagung Jungskulturen und Bubenszenen, die am 14.06.2012 in der Hochschule Esslingen stattfand und nun unter dem Titel Kerl Sein. Kulturelle Szenen und Praktiken von Jungen veröffentlicht werden.

Die Beiträge behandeln Vorstellungen und Praktiken von Männlichkeiten in jugendlichen Szenen wie den Ultras, Gamers, HipHop, Emos, Visual Kei, Cosplay, Manga/Anime und Straight Edge Hardcore, die Männlichkeitsentwürfe von muslimischen und russlanddeutschen Jugendlichen oder Maskulinität in politischen Szenen wie den Autonomen oder Neonazis.

Christian Schmidt hat darin ebenfalls einen Beitrag verfasst. Gemeinsam mit Matze Jung hat er sich mit Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität im HipHop – und hier im speziellen im Rap und im Graffiti Writing – auseinandergesetzt.

Kerl Sein. Kulturelle Szenen und Praktiken von Jungen umfasst 360 Seiten und erscheint als Hardcover-Veröffentlichung am 4. Juli 2014 im Verlag Archiv der Jugendkulturen. Das Buch kann bis zum 3. Juli 2014 zum Subskriptionspreis von 22,- Euro hier bezogen werden

(cs 30.06.2014)


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