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LAUTEXTIMA

Sonderausstellung

Objekte zur VEB Lautex

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Bilder: Betty Pabst/zeitläufer

Die Großenhainer Industriebetriebe „VEB Textima“ und „VEB Lautex“ bestimmten jahrzehntelang den Pulsschlag der Stadt. Die Ausstellung zeigt die Bedeutung der Textil-Industrie im Ort, den sozialistischen Arbeitsalltag und das Ende der traditionellen Massenproduktion nach der Friedlichen Revolution. Die zeitläufer haben für die Ausstellung Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus den beiden Betrieben durchgeführt.

Auftraggeber: Museum Alte Lateinschule Großenhain
zeitläufer-Leistung: Zeitzeugen-Interviews, Redaktion
Realisierung: 2016

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zeitläufer goes IBUg 2014

Christian Schmidt fragt nach - "Wie wollen wir leben und arbeiten?"

Am Ende des Sommers ist es wieder einmal so weit! Das IBUg-Festival (IBUg = Industriebrachenumgestaltung) mit unzähligen internationalen Graffiti Writern und Street Artists findet von heute bis Sonntag statt. In diesem Jahr zum ersten Mal in Crimmitschau. Und die zeitläufer werden ebenfalls vor Ort sein. Am Sonntag, den 31.08.2014 ab 16 Uhr moderiert Christian Schmidt eine Podiumsdiskussion mit Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft und der Industriekultur zu einem Thema, das eigentlich nie langweilig wird und eigentlich immer unter den Nägeln brennt, ja brennen muss: Wie wollen wir leben und arbeiten?

Der Auszug aus dem IBUg-Programm dazu:
So, 31.08.2014, 16.00
Talk “Wie wollen wir leben und arbeiten?”
Ort: Tuchfabrik Gebr. Pfau, Leipziger Str. 125, 08451 Crimmitschau

Die Politik und Wirtschaft bereitet sich auf große Revolutionen vor.
Von Industrie 4.0, Kreativwirtschaft, Social Entrepeneurship, Industriekultur und weiteren Buzzwords ist in den Medien landauf landab die Rede…
“Think global, act local” ist die Devise des IBUg-Teams. Gemeinsam mit Gästen gehen die Macher der IBUg der Frage nach: “Wie wollen wir leben und arbeiten?”

Referenten:
– Ronny Ullrich, Cromatics, Dresden
– Ulrich Wolf, Förderverein Westsächsisches Textilmuseum Crimmitschau e. V.
– Jens Märker, Aerosoul-Arena c/o Freiluft-Atelier e. V., Magdeburg
– Michael Rabisch, Kulturarbeiter, Leipzig
tbc

Moderator: Christian Schmidt, Leipzig, zeitläufer – Agentur für Ausstellungen

Das gesamte Programm zur IBUg ist hier zu finden

Ein Besuch lohnt sich definitiv! Kein anderes Event schlägt auf so charmante Weise und mit internationaler Ausrichtung den Bogen von der Industriekultur zur Urban Art.

(cs 29.08.2014)



Impressionen von der IBUg 2012 im Alten Schlachthof in Glauchau

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Sichtbarmachung des Unsichtbaren

Industriearchitektur-Ausstellung in Leipzig

Was wird aus den steinernen Zeugen des Industriezeitalters? Um diese Frage beantworten zu können, ist zu klären, wer die steinernen Zeugen überhaupt sind, wo sie sind und in welchem Zustand sie sich befinden. Eine solche Bestandsaufnahme betreibt seit einiger Zeit die Wander-Ausstellung „Industriearchitektur in Sachsen: erhalten – erleben – erinnern“. Im Januar hat sie Leipzig erreicht. Hier wurde die Ausstellung eigens mit Beispielen aus der Leipziger Industriegeschichte angereichert und zeigt auf großformatigen
Fotografien gelungene Sanierungs- und Nachnutzungskonzepte ebenso wie unwiederbringliche Verluste.
Die Zeitläufer unterstützten das Projekt mit Schwerpunktrecherchen zur Geschichte Leipziger Industriekonzerne. Die in Kooperation mit dem Deutschen Werkbund Sachsen und der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen entstandene Ausstellung ist bis 18. Mai in zwei Teilen im Museum für Druckkunst und im Stadtgeschichtlichen Museum zu sehen.

www.stadtmuseum-leipzig.de/

www.druckkunst-museum.de

(aw 18.02.2014)



Industriearchitektur in Sachsen - Eröffnung
Bild: Marc Pelzl

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Aufbruchstimmung in der Industriekultur

Tagung über Industriekultur und Region

„Das Identitätspotenzial der Industriekultur ist künftig nur dann zu nutzen, wenn Netzwerke zusammenarbeiten“, so Anja Nixdorf-Munkwitz von der Stiftung Kraftwerk Hirschfelde.

Die kulturelle Identität hat etwas verbindendes: Menschen eines Ortes, einer Region, eines Landes fühlen sich einer gemeinsamen Geschichte zugehörig. Eine solche Identität kann das Selbstbewusstsein einer Region stärken und auch wirtschaftliche Effekte haben, wenn etwa Industriekultur Teil des Tourismus-Marketings wird. Industriekultur ist in Sachsen nicht so stark identitätsbildend wie beim großen Bruder Ruhrgebiet, aber der Blick in die Geschichte offenbart verblüffende Zusammenhänge. So hat Ferdinand Porsche seine Lehrjahre keineswegs in Stuttgart, sondern vielmehr im sächsischen Zittau verbracht.

Die Tagungsteilnehmer einte eine Aufbruchstimmung. Eine der großen Aufgaben der Zukunft ist es, die Leistungen der Menschen in der inzwischen vielerorts brachliegenden Industrie zu würdigen und historische Erinnerung lebendig zu erhalten. Aber erst, wenn dieses Erbe an die junge Generation erfolgreich vermittelt wird, ist die Industriekultur in Sachsen auch zukunftsfähig.

Damit das überregional gelingt, so Jens Hommel, der die aktuelle Sonder-Ausstellung im Zittauer Stadtmuseum „Phänomenal“ über die Anfänge der  Zittauer Auto-Industrie kuratiert hat, müssen wir Möglichkeiten finden Menschen zusammenzubringen, die keine gemeinsame Sprache sprechen, sei es wegen unterschiedlicher Regionalkulturen, sei es wegen unterschiedlicher Generationenzugehörigkeit.

Ausstellungen sind ein Medium, das Menschen zusammenbringen kann.

Titel der Tagung: Industriekultur und Region (9.11.2013)
Veranstaltungsort: Kulturfabrik Meda Mittelherwigsdorf
Tagungsbericht auf der Seite der Koordinierungsstelle für Industriekultur in Sachsen
Veranstalter der Tagung: Stiftung Kraftwerk Hirschfelde

(aw 13.11.2013)

Brikettfabrik

Bild: Marc Pelzl

 

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Fahrzeugbau Stoye – Museum und Archiv

Nordfrankreich, deutsche Fernmeldesoldaten

Stoye MZ Gespann

Bilder: User:Stahlkocher / Wikimedia Commons / CC-BY-SA/GFDL, Bundesarchiv 101I-301-1952-33

Die 1925 gegründete Firma Fahrzeugbau Stoye Leipzig wurde in der DDR enteignet und dem VEB
Motorradwerk Zschopau angeschlossen. Stoye ging in den 1990er Jahren insolvent, ein großer Teil
der alten Firmengebäude blieb jedoch erhalten.
2013 bewerten die Zeitläufer systematisch die vorhandenen Archiv- und Sammlungsbestände und entwickeln ein Konzept für eine künftige Dauerausstellung.

Zeitläufer-Leistung: Konzeption der Dauerausstellung, Aufbau von Sammlung und Archiv
Auftraggeber: Landesstelle für Museumswesen in Sachsen, Koordinierungsstelle Industriekultur

http://stoyeleipzig.de/

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Freundschaft

Sonderausstellung - Wettbewerbsbeitrag

Kaum jemand wird heute bestreiten, Freunde zu haben. Freundschaft ist fest im Alltag und im sozialen Handeln verankert. Freundschaft erscheint nicht nur als eine selbstverständliche Spielart sozialer Beziehungen, sie ist auch ein gesellschaftlich normatives Konzept. Der soziale Imperativ lautet: Wer keine
Freunde hat, ist anormal und asozial. Anhand von Themenräumen wie Politik, Verwandtschaft und Sexualität wird die Geschichte der Freundschaft ausgelotet.

Geplante Eröffnung: 2015

Auftraggeber: Stiftung Deutsches Hygienemuseum Dresden

http://dhmd.de/

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Neue Heimat Hohenmölsen

Online-Ausstellung


Bild: Julia Weber

Hohenmölsen in Sachsen-Anhalt ist geprägt vom Braunkohlenbergbau. Hier wohnen bis heute viele
Bergarbeiter. Einige Orte wichen dem Tagebau im Zeitzer Braunkohlenrevier und wurden nach Hohenmölsen umgesiedelt. “Neue Heimat Hohenmölsen” untersucht mit Schülern aus Hohenmölsen, wie sich diese
Umsiedlungen am Beispiel von Dobergast und Großgrimma vor und nach 1989/90 vollzogen und wie
die Umgesiedelten damit umgingen.

Zeitläufer-Leistung: Konzeption und Realisierung
Auftraggeber: Kulturstiftung Hohenmölsen
Finanzielle Förderung: Stiftung Demokratische Jugend im Kulturprogramm Zeitensprünge, Land Sachsen-Anhalt

http://neue-heimat-hohenmoelsen.de/

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Tage.Bau.Land.Schaff[t]en – Brikettfabrik Witznitz 1913-2013

Sonderausstellung 17.5.-18.8.2013


Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum der Brikettfabrik Witznitz auf über 420 qm am historischen Industriestandort. Der Rundgang zeigt den regionalen Wandel in der Region Borna, den der Braunkohlenbergbau seit dem frühen 19. Jahrhundert bewirkte und welche Perspektiven für die Zukunft bestehen. Zeitläufer-Leistung: Projekt-Koordination und Realisierung Auftraggeber: Stadt Borna // Heimatverein Bornaer Land e. V. Ausstellungsort: Ehemalige Brikettfabrik Witznitz, Borna Fläche: 420 qm Besucher: 1.500