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Schulgärten

Dauerausstellung - Wettbewerbsbeitrag

egapark Erfurt

BodentypenSaisonwechselLicht und SchattenBeete

Bilder: museeon

Das Thema „Schulgärten“ steht ab 2016 im Mittelpunkt der Kindermitmachausstellung im egapark Erfurt. Die Konzeption von zeitläufer und museeon nutzt für die Ausstellung Naturmaterialien und bettet sie in einen modernen, gartenbautechnischen Kontext ein. Sie zeigt so, wie eine nachhaltige Ressourcennutzung heute möglich ist. Die Ausstellung setzt auf Kreativität und Entdeckerfreude der jungen Besucherinnen und Besucher.

Auftraggeber: Stadtwerke Erfurt
zeitläufer-Leistung: Konzeption und Realisierung (angefragt)
Wettbewerb: 2014

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Kerl Sein. Kulturelle Szenen und Praktiken von Jungen

Buchankündigung

Jugendkulturen sind für Heranwachsende wichtige Orte der Identitätsbildung. Sie bieten ihnen unter anderem Angebote für die Entwicklung ihres sexuellen und geschlechtlichen Selbstverständnisses und ermöglichen den Jugendlichen bisweilen auch, andere Identitäten abseits von Heterosexualität und Geschlechterdualismus zu stiften.

Standen in der Vergangenheit bei der Ausbildung solcher Identitäten vor allem Mädchen im wissenschaftlichen Fokus, so nahm sich ein aktueller Sammelband des Verlags Archiv der Jugendkulturen nun den Jungen an. Er basiert auf den Beiträgen der Jungen(arbeits)tagung Jungskulturen und Bubenszenen, die am 14.06.2012 in der Hochschule Esslingen stattfand und nun unter dem Titel Kerl Sein. Kulturelle Szenen und Praktiken von Jungen veröffentlicht werden.

Die Beiträge behandeln Vorstellungen und Praktiken von Männlichkeiten in jugendlichen Szenen wie den Ultras, Gamers, HipHop, Emos, Visual Kei, Cosplay, Manga/Anime und Straight Edge Hardcore, die Männlichkeitsentwürfe von muslimischen und russlanddeutschen Jugendlichen oder Maskulinität in politischen Szenen wie den Autonomen oder Neonazis.

Christian Schmidt hat darin ebenfalls einen Beitrag verfasst. Gemeinsam mit Matze Jung hat er sich mit Vorstellungen von Geschlecht und Sexualität im HipHop – und hier im speziellen im Rap und im Graffiti Writing – auseinandergesetzt.

Kerl Sein. Kulturelle Szenen und Praktiken von Jungen umfasst 360 Seiten und erscheint als Hardcover-Veröffentlichung am 4. Juli 2014 im Verlag Archiv der Jugendkulturen. Das Buch kann bis zum 3. Juli 2014 zum Subskriptionspreis von 22,- Euro hier bezogen werden

(cs 30.06.2014)


kerl-sein

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Tiger & Bär – Junge Tamilen in Berlin

Sonderausstellung

Ausstellungsplakat Tiger & Bär - Junge Tamilen in Berlin

Bild: Jürgen Clausen

In Berlin leben ca. 5.000 Tamilen. Viele von ihnen sind in den 1970er und 80er Jahren vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka in die Stadt geflohen. 16 Jugendliche aus der zweiten Generation dieser Flüchtlinge haben mit Fotos und Texten ihren Alltag in Berlin dokumentiert und daraus unter Anleitung eine Sonderausstellung produziert. Während der Tiger das Wahrzeichen der Tamilen ist, ist der Bär das Symbol für Berlin. In ihrer Ausstellung berichten die jungen „Tiger“ über ihr Leben mit dem „Bären“.

Realisierung: 2014
Auftraggeber: Deutsch-Tamilische Gesellschaft e. V., Archiv der Jugendkulturen e. V., Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
zeitläufer-Leistung: Workshop, Ausstellungskonzeption und -realisierung
Ausstellungsort: Rathaus Wilmersdorf-Charlottenburg
Realisierung: 2014

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Tiger & Bär – Junge Tamilen in Berlin

Neue Ausstellung in Berlin

Vom 5. bis 30. Mai 2014 kann die Tafelausstellung „Tiger & Bär – Junge Tamilen in Berlin“ im Rathaus Wilmersdorf in Berlin besucht werden. Sie ist das Ergebnis einer Schreib- und Fotografiewerkstatt, die von einem Bündnis bestehend aus der Deutsch-Tamilischen Gesellschaft, dem Archiv der Jugendkulturen e. V. und dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf durchgeführt wurde. Die Ausstellung zeigt Fotos und Texte, die sich mit dem Alltag von tamilischen Jugendlichen in Berlin auseinandersetzen. Die Heranwachsenden bilden die zweite Generation der rund 5.000 in Berlin lebenden Tamilien, die in den 1970er und 80er Jahren als Bürgerkriegsflüchtlinge in die Stadt gekommen sind.

Die Jugendlichen beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit Freundschaft, Freizeit, Religion, Fernsehserien oder auch tamilischen Traditionen. Wenn der Tiger das Wahrzeichen der Tamilen ist, so steht der Bär für die Hauptstadt Berlin. Mit ihren Arbeiten erzählen 16 dieser jungen „Tiger“ in dieser Tafelausstellung aus ihrem alltäglchen Leben mit dem „Bären“. Die Ausstellungsagentur zeitläufer hat sie bei der Planung und Umsetzung ihrer Ausstellung unterstützt und die Ausstellungstafeln gestaltet.

Eröffnet wird die Ausstellung „Tiger & Bär“ am 5. Mai 2014 im Foyer des Rathauses Wilmersdorf.

(cs 28.04.2014)

Ausstellungsplakat Tiger & Bär - Junge Tamilen in Berlin

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Ortswechsel – Migrationsgeschichte(n) aus dem Bornaer Land

Neue Ausstellung in Borna

Vom 30. April bis 26. Juni 2014 ist die Ausstellung „Ortswechsel. Migrationsgeschichte(n) aus dem Bornaer Land“ im Museum der Stadt Borna zu sehen. Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Schülerprojektes, das vom Dezember 2013 bis April 2014 im Museum der Stadt Borna durchgeführt wurde und von einem Bündnis bestehend aus dem Museum der Stadt Stadt Borna, dem Bon Courage e. V. und der Schulsozialerbeit des Internationalen Bundes e.V. im Landkreis Leipzig initiiert wurde.

Jugendliche aus Borna setzten sich in diesem Projekt mit den Erfahrungen und Erlebnissen von Migranten in ihrer Stadt auseinander und machen diese nun in einer Ausstellung hör- und sichtbar.

Sie lernten dabei nicht nur Geschichten von Bewohnern ihrer Stadt kennen, die oftmals kaum bekannt sind, sondern auch, wie eine Ausstellung funktioniert, wie man sie konzipiert, plant und umsetzt.

Die Jugendlichen beschäftigten sich mit Migrationsgeschichte(n) von Menschen, die unterschiedlich alt sind, aus unterschiedlichen Herkunftsländern kommen, aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verlassen haben und unterschiedlich lange bereits in Borna leben. Sie zeigen in der Ausstellung, wie verschieden und vielfältig Migration in Borna erfahren und erlebt werden kann.

In Zeitzeugen-Interviews fragten sie in Borna lebende Migranten, warum sie ihr altes Zuhause verließen, mit welchen Hoffnungen und Ängsten sie sich auf die Reise machten, was sie dabei zurückließen oder wie sie in Borna aufgenommen wurden. Sie fragten nach Gegenständen, die für den „Ortswechsel“ dieser Menschen stehen und verfassten dazu gehörige erklärende Texte. Unter Anleitung der zeitläufer entwickelten und realisierten sie daraus schließlich eine Ausstellung, die am 30 April 2014 um 16:30 Uhr im Museum der Stadt Borna eröffnet wird.

(cs 28.04.2014)

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Foto: Tim Reckmann/pixelio.de

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Drawn – Illustrated (Hi)stories of Colonial Soldiers

Neue Ausstellung in Berlin

Am 10. Mai 2014 wird die Ausstellung „Drawn – Illustrated (Hi)stories of Colonial Soldiers“ der Agentur zeitläufer in Berlin zu sehen sein. 1914 brach der Erste Weltkrieg aus. Heute, 100 Jahre später, zeichneten junge Comic-Künstler Geschichten über Kolonialsoldaten im Ersten Weltkrieg. Diese kämpften nicht nur in den Kolonien der europäischen Nationen, sondern auch auf dem europäischen Kontinent selbst. An der Westfront in Belgien und Frankreich setzte Großbritannien beispielsweise indische Kolonialtruppen ein oder Frankreich mit ihren Tirailleur Sénégalais afrikanische Kolonialsoldaten.

Elf Comic-Zeichner aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Lettland, Estland, Polen und Serbien zeigen ihre Arbeiten anlässlich des von der Bundeszentrale für politische Bildung, der Körber-Stiftung und der Robert-Bosch-Stiftung durchgeführten Europe 14/14 HistoryCampus im Palais am Festungsgraben in Berlin-Mitte. Die zeitläufer konzipierten und realisierten diese Comic-Ausstellung in Kooperation mit dem Institut für angewandte Geschichte e. V.

„Drawn – (Hi)stories of Colonial Soldiers“ kann am 10. Mai 2014 von 16:00 bis 23:30 Uhr im 1. OG des Palais am Festungsgraben (Am Festungsgraben 1, 10117 Berlin) besucht werden.

(cs, 28.04.2014)

Ausstellungsflyer Drawn

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Träum schön weiter

Wanderausstellung seit März 2012


Bilder: Archiv der Jugendkulturen, zeitläufer GbR

„Der Blick aus dem Fenster, Geschäftsleben, Neuköllner Augenblicke, Neukölln hinter den Fassaden, Neukölln bei Nacht, Straßenszenen, Neuköllner Landschaften, Neukölln privat – 13 junge Leute beschäftigten sich auf sehr ehrliche Weise mit ihrem Stadtteil und ihrer eigenen inneren Welt.“ (Archiv der Jugendkulturen)

Ausstellungsort: Bisher drei Orte in Berlin

Besucher: 1.500 (Stand September 2013)

Zeitläufer-Leistungen: Konzeption und Realisierung
Auftraggeber: Archiv der Jugendkulturen e. V. Berlin